September 08, 2014

Auflösungserscheinungen in der Klimawandelalarmistenfront

Michael Odenwald ist beim Focus in der Vergangenheit nicht unbedingt durch eine besonders kritische Berichterstattung zum IPCC oder den alarmistischen Annahmen zum Klimawandel aufgefallen. Um so bemerkenswerter ist sein neuester Beitrag. Ausschnitt:

„Die neuen Studien dürften die Kontroverse um die Ursachen der globalen Erwärmung verschärfen. Denn sie relativieren die Rolle der Treibhausgase im Klimageschehen. Damit sind längst nicht alle Forscher einverstanden.“

Wenn schon Leute wie Odenwald so langsam skeptisch werden, kann das nur bedeuten, dass sich neue Narrative den Weg bahnen. Weg vom Katastrophenalarmismus. Damit wird aber auch der sogenannte Klimaschutz in der Bedeutung herabgestuft. Es brechen schlechte Zeiten für die Klimaretter an.

Kommentare :

  1. Was scheinbar viele Nicht-Wissenschaftler und Pseudoskeptiker wohl nicht verstehen werden, Wissenschaft ist ein wachsender, lebendiger Prozess. Das Wissen ist nicht zwangsläufig beständig, es nimmt stattdessen zu und es finden immer wieder Modifikationen statt. Und es gibt von dem begleitet einen wissenschaftlichen Diskurs! Wer nun glaubt, dass es innerhalb dieses Diskurses Anzeichen von Klimaskeptizismus gibt, die grundlegendes Wissen widerrufen, der sollte nochmal genauer in die Fachmaterie schauen.

    "Damit wird aber auch der sogenannte Klimaschutz in der Bedeutung herabgestuft. Es brechen schlechte Zeiten für die Klimaretter an."

    Quentin Quencher, ich hatte es Ihnen schon an anderer Stelle öfters geschrieben, nur weil der Klimaschutz nicht im permanenten Fokus der Medien steht und nur weil bestimmte schrillen Töne weniger vorkommen, heißt das eben nicht, dass die Relevanz in der Gesellschaft abgenommen hat und die Bemühungen eingestellt werden. Ich würde es mal so beschreiben, stell Dir vor man redet nicht mehr über Klimaschutz, sondern man macht ihn einfach! Die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen finden ohne großes Tamtam und politisches Agitation statt. Ich habe oft den Eindruck, dass die Schreiber und Macher von klimaskeptischen Foren das oft gar nicht wahrhaben wollen und ziemlich befreit von Informationen neuster Ergebnisse und Erkenntnisse sind.

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  2. Herr Hader, verschonen Sie mich bitte mit Ihren Allgemeinplätzen wie: „Was scheinbar viele Nicht-Wissenschaftler und Pseudoskeptiker wohl nicht verstehen werden, Wissenschaft ist ein wachsender, lebendiger Prozess.“

    Ihr Geschreibsel ist permanent substanzlos.

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  3. Lieber Quentin Quencher, eines verwundert mich schon, wenn mein Geschreibsel permanent substanzlos ist, warum kommentieren sie das dann immer wieder?

    Abseits der Bloglandschaft hatte ich vermutet, dass Sie eine kleine Parzelle errichten wollten, die es erlaubt, dass Menschen unterschiedlicher Denkrichtungen mal ohne viel Publikumsverkehr sich austauschen können und sich gegenseitig zuhören, ohne in die alten Schematas zu verfallen. Scheinbar stört aber genau das den Autoren, weil u.a. kritische Anmerkungen zu seinen Texten auch am eigenen Selbstbild kratzen. Quentin Quencher, was ich sehr oft bei Diskussionen mit Ihnen erlebe, ist ein schnelles Abducken, sobald Sie auf der Sachebene kein Paroli mehr bieten können. Es findet kein längerfristiger Gedankenaustausch statt. So bleibt es beispielsweise in der Klimazwiebel auch nur bei Kurzauftritten. Der Unterschied ist nur, für die Aussage des permanent substanzloses Geschreibsel würden sie dort vermutlich von den Admins einen auf den Deckel bekommen. Beweisen Sie doch mal, dass Sie schärfere Waffen im täglichen Internetdiskurs haben als nur die unsachliche Herabstufung der Texte ihrer Gegenüber oder den Löschknopf. Im realen Leben dürfte das wohl kaum weiterhelfen.

    In diesem Sinne
    S.Hader

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  4. Herr Hader,

    ich berichtete nicht über irgendwelche Klimawissenschaft, sondern wie über Klimaalarmismus berichtet wird, und dass sich dies verändert. Hier am Beispiel Michael Odenwald. Das haben Sie haben sie nicht begriffen. Statt dessen kommen Sie mit Sätzen daher wie diesen:

    „Die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen finden ohne großes Tamtam und politisches Agitation statt. Ich habe oft den Eindruck, dass die Schreiber und Macher von klimaskeptischen Foren das oft gar nicht wahrhaben wollen und ziemlich befreit von Informationen neuster Ergebnisse und Erkenntnisse sind.“

    Das ist einfach nur dummes Gefasel. Sie erwarten vielleicht ein Antwort darauf, die bekommen Sie aber nicht, weil diese Art von Diskussion, die Sie anstreben, einfach sacklangweilig ist.

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  5. @Quentin Quencher, natürlich berichten Sie auch über Klimawissenschaft, wenn Sie Michael Odenwald zitieren. Er hat Physik und Astronomie studiert und ist bei Focus für die Ressorts Forschung und Technik zuständig. Sein zitierter Text bezieht sich auf den gegenwärtigen Stand der Forschung in den Klimawissenschaften.

    Ich habe mir seinen gesamten Artikel angeschaut. Er enthält weder Klimaalarmismus, noch stellt er selbigen und Klimaschutzmaßnahmen in Frage. Der Autor tut das, was Wissenschaftsjournalisten in der Regel tun, sie geben einen Überblick auf eine populärwissenschaftliche Weise über den aktuellen Diskurs in der Forschung und welche Erklärungsmodelle momentan im Umlauf sind.

    Ich verstehe deshalb nicht, wie man abstreiten kann, dass es sich dabei um Klimawissenschaft handelt. Wenn Sie einen Bezug zum Klimaalarmismus herstellen wollen, dann wäre der neueste Artikel von Michael Odenwald viel besser geeignet (http://www.focus.de/wissen/klima/klimaerwaermung/bedenklicher-rekord-co2-konzentration-ueberschritt-einen-monat-lang-kritischen-wert_id_3885902.html). Überschrift: "CO2-Rekord: So schnell stieg das Treibhausgas noch nie" Und der gibt mit Sicherheit keinen Anlass zur Beruhigung. Aus Ihrer Sicht dürfte der gespickt mit klimaalarmistischen Statements sein. Ihre Vermutung "Wenn schon Leute wie Odenwald so langsam skeptisch werden, kann das nur bedeuten, dass sich neue Narrative den Weg bahnen. Weg vom Katastrophenalarmismus. Damit wird aber auch der sogenannte Klimaschutz in der Bedeutung herabgestuft." dürfte damit hinfällig sein.

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