Um zu versehen was gerade passiert, dürfen wir nicht der Käßmann oder dem Papst lauschen, sondern sollten Carl Schmitt lesen.
Warum muss ich derzeit so oft an den Film »Die Klapperschlange« denken, wenn ich von Stadtteilen höre, in denen sich eigene Ordnungen gebildet haben? Wie dumm von mir, so was als Frage zu formulieren.
31. März 2016
27. März 2016
Käßmann und die Liebe
von
Quentin Quencher
Die ethische Denke der Käßmann macht die Probleme deutlich, die entstehen, wenn sich Universalismus mit Hochethik paart. Durchs Netz geht gerade ein ihr zugeschriebener Ausspruch, wonach wir den Terroristen mit Liebe begegnen sollten. Aus der Bibel kann man diese Aussage ableiten, somit erzählt die Theologin keinen Mist. Doch die Käßmann, wie alle Hochethiker, träumt von Menschen die es nicht gibt. Deren Konstrukte sind schön, zu schön um wahr zu sein.
25. März 2016
18. März 2016
Der Effiziente
von
Quentin Quencher
Der Effiziente hat klare Vorstellungen davon was er will, oder haben möchte. Immer wägt er Nutzen und Aufwand gegeneinander auf, bevor einen Entschluss fasst. In Exel-Tabellen ist er zu Hause, entwickelt Parameter für dies und jenes. Seine Beratungsfirma kann sich über mangelnde Aufträge nicht beschweren.
Ursprünglich wollte er Architekt werden, schnell brach er das Studium ab, zu viel Brimborium und Drumherum um die eigentliche Aufgabe, nämlich Gebäude zu planen die einen optimierten Lebensablauf ermöglichen. Am schlimmsten sind die Landschaftsarchitekten und die Stadtplaner, es sind keine Architekten mehr, sondern Soziologen oder Historiker oder Künstler und stehen somit optimierten Handlungsabläufen nur im Weg. Lediglich die Bauhausleute
Ursprünglich wollte er Architekt werden, schnell brach er das Studium ab, zu viel Brimborium und Drumherum um die eigentliche Aufgabe, nämlich Gebäude zu planen die einen optimierten Lebensablauf ermöglichen. Am schlimmsten sind die Landschaftsarchitekten und die Stadtplaner, es sind keine Architekten mehr, sondern Soziologen oder Historiker oder Künstler und stehen somit optimierten Handlungsabläufen nur im Weg. Lediglich die Bauhausleute
15. März 2016
Deutsche Prämissen
von
Quentin Quencher
Aus dem Text zu einem Veranstaltungshinweis des »Institut für Germanische Philologie der Universität Wroclaw«:
„Es kann davon ausgegangen werden, dass es mit der Aufhebung der deutschen Teilung und den globalen Veränderungen zu einem Umbau des ‚Funktionsgedächtnisses’ insofern gekommen ist, als eine Neuaufnahme und Neubewertung erfolgt. Es gelangen nunmehr auch jene Vorgänge, Themen, Spuren ins lebendige Gedächtnis, die über einen längeren historischen Zeitraum ausgeblendet, abgewiesen, ausgemustert oder verworfen waren.“
