1. April 2021

Notizen im März 2021

Der Söder als Kanzler würde für Kontinuität im Bundeskanzleramt stehen, auch ihm glaube ich kein Wort. Das gilt auch für den Laschet und alle weiteren Kandidaten die derzeit diskutiert werden.


Warum sollte ich Wert darauf legen verstanden zu werden? Das schafft niemand, nicht mal ich selbst. Trotzdem erkläre ich mich manchmal; dies ist aber nie als unumstößliche Erkenntnis zu deuten, sondern immer nur ein Etappenziel auf dem Weg der Selbstsuche. Das (für mich) Interessante bei dieser Betrachtung ist auch, die eigene Veränderung zu beobachten. Mit jeder Beobachtung verändert sich das Bewusstsein und damit auch der Beobachter selbst. Er ist dann nicht mehr der Gleiche wie vorher. Oder wie es Biermann mal sagte: „Nur wer sich ändert, bleibt sich treu.“ (aus dem Gedächtnis)


Seit Fukushima weiß ich, Merkel sagt nie, was sie denkt, sondern immer das, was die Bürger denken sollen.


Opportunisten suchen immer ihren Vorteil und die CDU ist die Partei der Opportunisten. Die Grenze zur persönlichen Bereicherung und zur Korruption ist dann schnell überschritten.


Wir schimpfen viel und zu Recht auf die Politik, doch zur widerlichen Politik gehören auch Widerlinge, die dann so was auch ausführen: Mitläufer, Opportunisten, Feiglinge. Überhaupt alle die, welche später einmal sagen werden: „Ich habe doch nur Befehle ausgeführt oder Gesetze befolgt!“


Ich getraue es mir kaum zu denken, aber momentan habe ich den Eindruck, die Deutschen teilen sich auf in Masochisten und Sadisten. Die einen denken sich ständig neue Quälereien aus, die anderen verlangen danach. Die bei diesem Spiel nicht mitmachen, werden Coronaleugner genannt.


Es gibt die Forderungen nach dem totalen Gesundheitsschutz, nach dem totalen Klima- oder Umweltschutz. Die führen, wie alle Forderungen aus der Werkzeugkiste des Totalitären, letztlich nur in die Selbstzerstörung.


Gestern hat die Mannschaft gespielt. Welche Mannschaft? Jogis Fußball-Mannschaft, früher Nationalmannschaft! Aha. Und in China ist ein Sack Reis umgefallen.


Selbst wenn die Kanzlerin mal wieder an ihren Fingernägeln kaut, werden die Medien die wahre Größe dieser Handlung zu würdigen wissen.


„Sag mir wer deine Freunde sind und ich sage dir, wer du bist!“ Diese alte Lebensweisheit anwendend, wird klar, was Merkel ist: Rot-Grün. Aus der Ecke wird sie verteidigt, also gehört sie auch dahin.


„Die Klagemeute geht in eine Kriegsmeute über“ so schreibt Canetti in Masse und Macht. „Der Umschlag der Meuten ist ein auffallender Prozeß. Er findet sich überall und läßt sich in den verschiedensten Sphären menschlicher Aktivität erforschen.“ Ob das auch bei der „Coronaklagemeute“ passiert?


Ich muss heute aufpassen, dass mir nirgendwo ein ÖR-Sender zu Gemüte gebracht wird, muss alles abschalten, Radio, Autoradio, TV etc. Wenn ich heute nur noch eine Lobesrede auf Merkel höre, und wenn es bloß ich den Nachrichten ist, bekomme ich einen Wutanfall und schlage was kaputt.


würde Ich gerne auswandern. Nicht in ein anderes Land, es bringt ja nicht viel, weil der Irrsinn global zu sein scheint, sondern in eine andere Zeit. Eine Zeitmaschine wäre toll, ich würde ein paar Stippvisiten machen und dann in einer Zeit leben, die mir meine Freiheit lässt.


Die nächste Tochter wird kommende Woche 18, also erwachsen, theoretisch. „Was schenken wir ihr, was wünscht sie sich?“, fragt meine Frau. „Eine schöne Torte, Küsse und Bargeld“, gebe ich zur Antwort. Mit anderen Worten: Wir schenken ihr Liebe und Freiheit.


Der Zeitgeist ist wie eine Mode, nur schwer kann man sich dem verweigern, was angesagt ist. Aktuell kleiden sich die Menschen mit Ängsten. Ob Corona, Klima, Gene oder Atom, wer sich nicht die angesagten Ängste anlegt, ist aus der Mode.

Vielleicht später einmal, wenn eine neue Mode gekommen ist, will sich keiner mehr mit den gegenwärtigen Ängsten einkleiden, damit unter die Leute gehen, zu lächerlich wirkt es dann.

Immer aber gibt es Menschen, die sich der aktuellen geistigen Mode verweigern, die erkennen, wie lächerlich der Zeitgeist ist. Doch die werden ausgegrenzt, kaum einer will sich mit ihnen zeigen.


Jeder Schritt eine Inszenierung, jeder Blick, jede Geste. Die Bilder davon in den Medien sind wichtig, weniger das Gesagte. Die Inszenierung bringt den Beifall. Manchmal wird dem Schauspieler zu viel zugemutet und es geht daneben, beispielsweise, wenn man Biden eine Treppe hoch gehen lässt.


Als Kohl gestürzt wurde, bestand die Hoffnung, dass es mit der CDU wieder besser wird. Diese Hoffnung hat Merkel nicht erfüllt, im Gegenteil, alles ist schlimmer geworden. Wenn sie nun geht, ist nicht mal mehr Hoffnung auf Besserung vorhanden.


Treffen sich hochrangige Politiker, wird vom Gipfel gesprochen. Es soll wohl Wichtigkeit suggerieren. Danach kommen die Pressemitteilungen und ich denke: Das ist doch der Gipfel!


Wir lesen von früheren Propheten, davon, dass sie wussten, was kommt. Aber von denen, die falsche Prophezeiungen abgeben haben, hören wir nichts mehr. Das waren die Propheten des jeweiligen Mainstreams.


Behauptende rüsten sich, bauen Burgen mit dicken Mauern um sich. Fragende allerdings, sind wie Mineure, sie unterhöhlen die Mauer und mit den richtigen Fragen, bringen sie damit zum Einsturz.


Trapper und Siedler werden gerne in einen Topf geworfen, dabei könnten sie nicht unterschiedlicher sein. So ist es auch mit der Einwanderung nach Deutschland. Individualisten, die hier ihr Glück suchen, sind selten eine Bedrohung, Siedler, die das Land beanspruchen, schon.


Mag sein, dass das eine Marotte von mir ist, vielleicht auch mehr, aber ich schlage nach den Händen, die mich greifen wollen, um mir einen Platz in ihrer Gemeinschaft zuzuweisen. Dabei ist mir völlig egal, um welche Gemeinschaft es geht: ich will nicht dazu gehören.


Dort wo ich Fremder bin, fühle ich mich zu Hause. Die Fremde will mich nicht vereinnahmen, lässt mir meine Distanz zur Welt, während in der Heimat alles nach mir greift.


Weil heute Weltfrauentag ist, habe ich besonderen Respekt meiner Frau entgegengebracht und ihr ausnahmsweise mal keinen leichten Klaps auf den Hintern gegeben. Nun ist sie beleidigt, fühlt sich missachtet und nicht begehrt. Wie man es auch macht …


Mein letzter Selbstschnelltest war, auf die Uhr zu schauen, wie lange ich Reden von Merkel, Altmaier & Co zuhören kann, bis mir schlecht wird. Das Ergebnis: Eine bis zwei Minuten schaffe ich es, dann wird mir übel. Ich glaube, ich bin noch gesund.








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