12. Juni 2021

Notizen im Juni 2021

Samstag 12. Juni 2021


Sie glauben Wolf den bei den Ohren zu halten und trauen sich nicht ihn loszulassen, sie haben Angst davor, den Corona-Ausnahmezustand zu beenden, bef├╝rchten dann gefressen zu werden. Die Sorge ist unbegr├╝ndet, das deutsche Volk besteht mehrheitlich aus Schafen, nicht W├Âlfen.



Die SED hat den Volksaufstand am 17. Juni 1953 als „faschistischen Putsch“ bezeichnet. Siehe, nichts hat sich ge├Ąndert, die Linken verleumden ihre Gegner immer als Faschisten, auch wenn diese sich lediglich nur nach Freiheit sehnen.



Merkel hat die Seele der CDU verraten, sie den Linken und Gr├╝nen zum Fra├č vorgeworfen, so hat es den Eindruck. Doch der t├Ąuscht, denn ihre Seele verlor die CDU schon unter Kohl, als der die DMark opferte. Seit dem hechelt die Union dem Zeitgeist hinterher, auf der Suche nach einer neuen Seele.


Mittwoch 09. Juni 2021


Das Ph├Ąnomen von Ahnungslosigkeit, oder zumindest mangelndes Wissen, in Kombination mit Machtgier und Sendungsbewusstsein, ist gar nicht so selten. Vor allem bei Sektenanf├╝hrern h├Ąufig zu sehen. Daran erinnert sie mich, die Baerbock.



Viele Eigenschaften wurden den Deutschen zugeschrieben, positive wie negative, und doch keimt der Verdacht auf, dass ihre wesentliche Eigenschaft meist ├╝bersehen wird: die Naivit├Ąt!



Ich ├Âffne die Fenster und lausche den Ger├Ąuschen der Umgebung, dem Vogelgesang, einem vorbeifahrenden Auto, Regentropfen, all das baue ich zu einem imagin├Ąren Bild meiner N├Ąhe. Die Ferne, was in den Nachrichten zu lesen ist, wird dann weniger wichtig.


Donnerstag 03. Juni 2021


Zwei Filipinas, so erinnere ich mich, erblickten ein richtig blondes M├Ądchen mit lockigem Haar. Mit ihrer Mutter stand es an einem Sari-Sari-Store. Vorsichtig n├Ąherten sich die Frauen dem Kind und fassten, sodass es keiner bemerkte, dem M├Ądchen ins Haar.
 
Ich konnte das genau beobachten, auch wie sich die Philippinas gegenseitig anl├Ąchelten und in eine intensive Unterhaltung gerieten, weil ich direkt hinter ihnen war. Es war reine Neugierde, wie sich wohl solches Haar anf├╝hlt, was sie bewegte dies zu tun.
 
Sogleich stellte ich einen Vergleich an und dachte: Wenn das einer oder eine in Deutschland tut, wird das sogleich mit Rassismus in Verbindung gebracht, dabei ist es meist nur Neugierde und Interesse am anderen.



Ich bin kein prinzipieller Gegner des „bedingungslosen Grundeinkommens“. Schon die Vorstellung, die Belegschaft der Sozial├Ąmter, Arbeits├Ąmter und was da alles an Hilfsorganisationen noch mit drin h├Ąngt, um 90 % zu k├╝rzen, hat einen gewissen Reiz.



F├╝r mich ist alles was ge├Ąu├čert wird, erst mal eine Erz├Ąhlung, selbst Staumeldungen, der Wetterbericht oder B├Ârsenkurse. Wer versucht mir was zu erz├Ąhlen und warum? Erst wenn das gekl├Ąrt ist, k├╝mmere ich mich, wenn es mich interessiert, um den Wahrheitsgehalt der Erz├Ąhlung.



Fr├╝her bin ich gerne Rad gefahren, seit das Radfahren immer mehr politisiert wird, ist es mir verleidet.



Als Dienstleister, Handwerksmeister etwa, ist man verpflichtet, dem Kunden die Folgen und die Kosten seiner W├╝nsche zu nennen. Aber niemals hat man das Recht zu bestimmen, was der Kunde bekommt, dessen W├╝nsche haben Vorrang. Ach w├Ąre nur die Politik auch so.



Immer wieder h├Âre ich, dass die R├╝ckgabe der Freiheit, der Grundrechte, versprochen wird. Nur dies oder das m├╝sse geschehen, soll ich tun. Doch immer deutlicher wird, die Versprechen sind ein Karotten-Prinzip, dem Esel wird, unerreichbar f├╝r ihn, eine M├Âhre vor die Nase gehalten. Nur noch wenige Schritte, so denkt der Esel, dann bin ich am Ziel meiner W├╝nsche.










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