31. Dezember 2023

Notizen im Dezember 2023

2024, was wird das Jahr bringen? Hoffnung auf Verbesserung gibt es nicht, lediglich überleben zu wollen, scheint das Ziel. Ich muss an Boccaccios Decamerone denken und will mir ein Beispiel nehmen, um die hoffnungslose Zeit sinnvoll zu nutzen.

Die Nutzung von Gegebenen (Ressourcen), ist für die Grünen etwas Sündhaftes. Das ist die ideologische Basis, auf der alles grüne Denken und Empfinden keimt. Die Einordnung in eine höhere Ordnung, oft falsch mit der Forderung nach Nachhaltigkeit erklärt, verbietet das Vorhandene zum eigenen Vorteil zu nutzen. Das ist ein zutiefst religiöses Gefühl, dem auch kaum mit rationalen Argumenten beizukommen ist.

Ein weggeworfener Weihnachtsbaum.
 
Am 24. Dezember, morgens gegen 10 Uhr, sahen wir, wie ein Mann, mit einem Tannenbaum in der Hand, sich einem benachbarten Grundstück näherte, den Baum über den Zaun warf und sich schnell entfernte. Was mag vorgefallen sein, irgendein Streit in der Familie oder Partnerschaft? Eine Trennung vielleicht? Weihnachten kann so grausam sein.

21 Sekunden ist der Tag heute länger als er gestern war. Das dunkle Tal scheint durchschritten, auch wenn wir es noch nicht spüren oder empfinden, das Wissen darum genügt, die Trübsal zu verjagen.

So gerne wäre ich wieder ein Liberaler, der andere Menschen ihr Ding machen und sie in Ruhe lässt. Doch das geht nur auf der Basis der Gegenseitigkeit, und ich werde nicht in Ruhe gelassen, sondern drangsaliert, bevormundet, beleidigt. So kann ich kein Liberaler sein und wurde zum Reaktionär.

Der Bauzaun aus Stahlgitter trotzte dem Sturm, außer die beiden Elemente, an denen Reklameplakate befestigt waren, die liegen nun im Dreck und sind verbogen. Ja, falsch angebrachte Werbung kann zerstören, wenn ein Wind aufkommt. Mal schauen, wie lange noch in Werbespots gegendert wird.

Etwas Bluegrass Country, via Internetradio, ist gut für die Nerven, ich komme ein wenig zur Ruhe. Dazu einen Kaffee und ein Zigarillo, den Bürostuhl ans Fenster gestellt und die Zweige der Bäume beobachtend, wie die dem Wind trotzen. Ich merke, Träume entwickeln sich in mir, sie sind aber noch undeutlich.

Die älteste Tochter wohnt nicht mehr bei uns. Gestern beklagte sie sich bei meiner Frau, dass sie krank sei. Eine Erkältung, Halsweh, was wohl gerade umgeht. Dann fragte die Tochter: „Darf ich euch besuchen, auch wenn ich krank bin?“ „Selbstverständlich“, antwortete die Gattin.
 
Wer hat einer jungen Frau nur so ins Gehirn geschissen, dass die sich unsicher fühlt – bloß weil sie möglicherweise eine Erkältung hat – ob sie ihre Mutter besuchen darf? Das ist das Gift, welches die Coronahosenscheißer und Maskenträger verbreiten.

Dieses quälende Warten darauf, dass die Ampel abgewählt wird, um doch zu ahnen, danach wird es auch nicht viel besser, verursacht ein Phlegma, das jede Dynamik in Gesellschaft und Wirtschaft, ja sogar beim Individuum ausbremst. Nicht Leben, nur Überleben, wird zum Ziel.

Egal welche Themen oder Fragen wir auch betrachten, es zeigt sich fast überall: Ein Drittel herrscht über zwei Drittel des Volkes. Demokratie stelle ich mir anders vor.

Langsam wird mir das Weihnachtsgedöns zu viel, vor allem jetzt in der Vorweihnachtszeit. Es wirkt auf mich wie eine stark überwürzte Vorspeise, die keinerlei Appetit auf den Hauptgang, den Heiligen Abend und die Weihnachtsfeiertage, mehr macht.

Der Wegelagerer glaubt auch, wenn er dem Reisenden nicht alles nimmt, er begeht eine gute Tat.

Noch 98 Tage, dann ist Frühlingsanfang. Durchhalten Quentin! Durchhalten!

Bausünden, die bei einem Gebäudeumbau geschehen sind, wieder zu beseitigen, dauert oft viel länger, als die Dilettanten oder Vandalen brauchten, um das Haus zu verunstalten. Das Gleiche gilt auch für den Staat, die Politiksünden der letzten Jahre wieder zu beseitigen, das wird dauern.

Digitalisierung ist eine technische Weiterentwicklung, mit vielen praktischen Anwendungsmöglichkeiten. Das Denken erlernt man damit aber nicht, dazu muss der Denker tief in sein Inneres gehen. Digitalisierung verführt eher zur Denkfaulheit.

Ihr Klimawandelhosenscheißer! Mich interessieren eure Argumente und Theorien nicht mehr, meine Zeit ist mir zu schade, mich damit auseinanderzusetzen. Es genügt mir völlig zu sehen, was ihr für Unheil anrichtet, wie ihr euch gebärdet, um zu wissen, ihr labert Unsinn.

Gedanken über die Farben des Herbstes oder des Frühjahrs, jetzt, wo der Schnee alles weiß übermalt hat. Ich, der die Farben so liebt, fühle mich fast wie ein Verräter, da das Weiß ein Lächeln in mein Gesicht zaubert.

Wer hat wann seine Verwandlung erfahren. Sei es in seinen politischen Ansichten, sei es in religiösen Belangen. Wann hat sich Weltanschauung oder Selbstbild geändert und warum?

Müsste ich die SPD strategisch beraten, dann rate ich dazu, die jetzige Ampel-Koalition schnell zu beenden, Neuwahlen im Frühjahr anzustreben und dann GroKo. Das Zeitfenster dazu schließt sich im September 2024, dann, nach den drei Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg, werden die Karten neu gemischt. Wenn die Brandmauer der Union zur AfD fällt, was spätestens nach den Landtagswahlen nächstes Jahr geschehen wird, dann haben die Sozis gar keine Machtoption mehr.

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