12. April 2013

Muddy Waters und das Gendergefasel

Pubertierende eigene Kinder zwingen einem manchmal an die eigene Jugend zu denken, sich zu erinnern wie man sich denn da gefühlt hatte, was einen bewegte. Schnell ist man bei der Musik. Iron Butterfly nannte ich als einen Begleiter, oder Jimy Hendrix, aber eigentlich wollte ich nur sein wie Muddy Waters. Als der Film „The Last Walz“ auch in ostdeutschen Kinos lief, sah ich Waters das erste Mal. Er drückte genau das aus was ich sein und werden wollte: Ein Mann.

9. April 2013

Fundstück: Schluss mit dem Schleichwerbungsvorteil der Grünen!

Bettina Röhl rechnet in der Wirtschaftswoche mit den öffentlich-rechtlichen Medien und deren einseitiger grünlastiger Berichterstattung ab.
Die öffentliche Denk-und Empfindungslage in Deutschland ist grün. Deshalb gerät fast jede Berichterstattung zu fast jedem Thema unauffällig zu grüner Propaganda.
[...]
Die Schleichwerbung für die Grünen ist de facto ein Eingriff in das Demokratiegebot des Grundgesetzes und auch in das Rechtsstaatsgebot. Die Partei hat immer Recht, grölte Stalins Jugend auch in Ostberlin. Ähnliches grölte auch Hitlers Jugend. Aber die Grünen haben immer recht. Das muss niemand heraus grölen, weil sie objektiv immer recht haben.

5. April 2013

Wir brauchen ein Energiepreissenkungskonzept und keine Strompreisbremse

The Ontario Energy Board hat die neuen Strompreise für Endverbraucher bekannt gegeben. Privatkunden und Kleingewerbetreibende müssen ca. einen halben kanadischen Cent pro Kilowattstunde mehr bezahlen. Die Preise sind auch noch mal in 3 Kategorien gestaffelt: On-peak, Mid-peak und Off-peak und betragen nun zwischen 6,7 - 12,4 ¢/kWh. Wenn man den Durchschnittspreis errechnet (18%On-peak, 18% Mid-peak und 64% Off-peak) kommt man auf
8,39 ¢/kWh. Der Wechselkurs zum CAD liegt momentan bei 1,32. Der private Stromendkunde in Kanada muss also umgerechnet 6,36 Eurocent je Kilowattstunde bezahlen. Soviel berappen wir in Deutschland beinahe allein für die EEG-Umlage, insgesamt lag der Durchschnittliche Stompreis für Privathaushalte im Januar 2013 bei 28,50 Eurocent/kwh (Wikipedia).

4. April 2013

IWR: Verbraucher-Schützer Krawinkel knöpft sich Offshore-Windenergie vor

Wenn man Gerd Billen, Chef Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), auf Twitter folgt, bekommt man hin und wieder Tweeds zu lesen, die sich auch mit der Energiewende beschäftigen. Zum Beispiel so was hier:
Guter Austausch mit @GuentherWWF zu energiepolitischen Fragen. Sind uns einig: #Energiewende ist Chancenthema! @ProfKemfert @UlrichKelber
Seit einigen Tagen sind aber keine neue Tweeds erschienen, obwohl gerade aus seinem Hause Stimmen wahrnehmbar sind, die so gar nicht dem bisherigen Trend der VZBV entsprechen. Der war nämlich bislang pro NIE⁽¹⁾. Vielleicht ist Gerd Billen noch im Osterurlaub, ich bin auf jeden Fall gespannt wie er auf diese Meldung von iwr.de reagiert:

3. April 2013

Der Wald, die Deutschen und die DMark

„In keinem modernen Lande der Welt ist das Waldgefühl so lebendig geblieben wie in Deutschland“, meinte Elias Canetti in seinem Hauptwerk Masse und Macht, und beschreibt den Wald als ein deutsches Massensymbol. Doch der deutsche Wald in der deutschen Seele war nicht wie der tropische Urwald, welcher eher eine chaotische ungegliederte Masse darstellt, sondern klar geordnet, mit der Betonung des Aufrechten. In dieser Gemeinschaft der Aufrechten fühlt sich der Deutsche wohl, beschützt, aufgenommen. Da will er dazugehören, so will er sein. In hunderten Liedern und Gedichten wird der deutsche Wald beschrieben. Und er wurde auch instrumentalisiert, zu Spielball von politischen Botschaften. Johannes Zechner, FU Berlin, meinte gar, dass
„die Dauerwaldidee nicht nur auf (natur-)wissenschaftliche Studien und Schlussfolgerungen, sondern auch auf die in jener Zeit unter Intellektuellen weit verbreiteten kulturkritischen Strömungen zurückzuführen [ist]. Ohne die starke ideologische Aufladung des „deutschen Waldes“, die vor allem in den 1920er bis 1940er Jahren erfolgt sei, wäre außerdem die Waldsterbensdebatte der 1980er Jahre so nicht möglich gewesen, da nur aufgrund dessen in Deutschland zahlreiche unterbewusste Deutungsmuster des Waldes abrufbar gewesen seien.“
Canetti geht noch weiter, eigentlich meinte der Deutsche mit dem Wald das Heer: