Obama kündigte mehr Klimaschutz an, China macht ebenfalls Versprechungen. Beides braucht man nicht ernst nehmen. Der amerikanische Präsident hat gegenüber der republikanischen Mehrheit in Repräsentantenhaus und Senat keinen Handlungsspielraum mehr. Er kann versprechen was er will, oder auch unterzeichnen was er will, die Wahrscheinlichkeit dass er es durchs Repräsentantenhaus oder den Senat bekommt, ist klein. China kündigt Klimaschutz ab 2030 an, bis dahin steigen die CO₂ Emissionen. Damit ist ein weltweiter Klimaschutz nicht möglich und sämtliche Bemühungen der Europäer, insbesondere Deutschlands, dienen nur der Beruhigung des schlechten Gewissen und sind darauf zurückzuführen, dass man sich nicht traut einzugestehen, dass das ganze Konzept des Klimaschutzes gescheitert ist.
Was in China passiert, taugt als Beispiel für eine ganze Reihe, der Mehrzahl, von aufstrebenden Nationen, die keine Alternative zur Industrialisierung sehen, um ihren Bevölkerungen einen höheren Lebensstandart zu ermöglichen, der natürlich auch von den Bevölkerungen gefordert wird.
Wichtig an der Ankündigung Chinas ist erstens der unverbindliche Charakter der Erklärung, die Chinesen verpflichten sich zu gar nichts, äußern nur eine Absicht, und zweitens, die Definition von »nicht-fossilen Brennstoffen«. In der hiesigen Presse wird das gleich mal als »regenerative Energie« beschrieben, dabei aber meist verschwiegen, dass man in China, und anderswo auch, die Kernkraft ebenfalls zu den »nicht-fossilen Brennstoffen« zählt.
15. November 2014
7. November 2014
In eigener Sache: Facebook ade!
von
Quentin Quencher
Vor rund einer Woche wurde mein Facebook-Account gesperrt. Irgendwas wegen der Identität wurde bemängelt, allerdings nicht in einer direkten Nachricht an mich, sondern nur per Link auf eine Seiten mit allgemeinen Erklärungen. Nun, Quentin Quencher steht natürlich nicht auf meiner Geburtsurkunde, es ist meine virtuelle Identität, und auch mein Autorennahme. Als solchen könnte ich ihn mir natürlich im Personalausweis oder Pass eintragen lassen, habe dies aber bislang nicht als notwendig gesehen. Auf der Bank ist mein Autorennahme hinterlegt, wenn ich Rechnungen für verschickte Bücher schreibe, steht dort auch als Empfänger Quentin Quencher, genauso wie am Postkasten, Briefe kommen also an. Und wer mich persönlich kontaktieren will, ruft mich einfach an. Telefonnummer ist auf meiner Homepage zu lesen, ebenso im Impressum hier auf Glitzerwasser (Link ganz unten).
Jetzt könnte ich natürlich Einspruch gegen diese Sperrung einlegen, werde es aber nicht tun, sondern mich ganz aus Facebook zurückziehen, aus mehreren Gründen. Zum einen finde ich diese unpersönliche Vorgehensweise als beleidigend, ein Hinweis, dass wenn ich nicht bis zum Datum xy meine persönlichen Daten aktualisiere oder ändere, leider mein Account gesperrt werden müsste, hätte gereicht. Haben die nicht nötig, nein, Kunden brauchen die wahrscheinlich auch nicht. Ja, tatsächlich war ich nicht nur einfacher Nutzer von Facebook, sondern auch Kunde, weil ich Werbung für mein Buch geschaltet hatte. Wer also so mit Kunden umspringt, das Geld nimmt, dann aber ohne Mahnung den Account sperrt, braucht offensichtlich keine Kunden.
Aber dies ist natürlich nicht der Hauptgrund,
Jetzt könnte ich natürlich Einspruch gegen diese Sperrung einlegen, werde es aber nicht tun, sondern mich ganz aus Facebook zurückziehen, aus mehreren Gründen. Zum einen finde ich diese unpersönliche Vorgehensweise als beleidigend, ein Hinweis, dass wenn ich nicht bis zum Datum xy meine persönlichen Daten aktualisiere oder ändere, leider mein Account gesperrt werden müsste, hätte gereicht. Haben die nicht nötig, nein, Kunden brauchen die wahrscheinlich auch nicht. Ja, tatsächlich war ich nicht nur einfacher Nutzer von Facebook, sondern auch Kunde, weil ich Werbung für mein Buch geschaltet hatte. Wer also so mit Kunden umspringt, das Geld nimmt, dann aber ohne Mahnung den Account sperrt, braucht offensichtlich keine Kunden.
Aber dies ist natürlich nicht der Hauptgrund,
16. Oktober 2014
Entspanntes Köpfen
von
Quentin Quencher
Vice berichtet, dass dieses Jahr bereits mindestens 59 Menschen in Saudi-Arabien geköpft wurden. Nicht von Terroristen, sondern nach ganz ordentlichen islamischen Recht. Letzten Monat waren es allein 8 denen der Kopf abgeschlagen wurde; unter anderen wegen solcher Vergehen wie »Abfall von Glauben, Ehebruch und Zauberei«. In einem Fall wurden 4 Mitglieder einer Familie exekutiert, weil sie eine größere Menge Haschisch bekommen hatte.
Während sich die islamische Welt noch ein wenig für die Verbrechen des IS empört, wobei nicht klar ist ob diese Distanzierung möglicherweise nur erfolgt, um davon abzulenken dass man eigentlich nichts gegen das Töten hat, wenn es denn so im Koran legitimiert ist, so wird man Stimmen aus den islamischen Gemeinden hierzulande mit der Lupe suchen, die die "Rechtsprechung" in Saudi-Arabien geißeln und sich distanzieren. Passend dazu die Stellungnahme von Ruud Koopmans, der in einem Beitrag in der ZDF-Sendung nano meinte, daß eine Mehrzahl der Muslime religiöse Gesetze wichtiger sind, als die Gesetze des Landes in dem sie leben. Koopmans Studie erfuhr Reaktionen aus vielen Teilen der Welt, nur aus Deutschland nicht, hier würden sich weder Medien noch Politik dafür interessieren, berichtet auch blu-news.
Nun, wenigstens in Saudi-Arabien müssen sich die Muslime keine Sorgen machen, dass religiöse und Gesetze im Widerspruch mit den staatlichen stehen. Da köpft es sich doch ganz entspannt.
Während sich die islamische Welt noch ein wenig für die Verbrechen des IS empört, wobei nicht klar ist ob diese Distanzierung möglicherweise nur erfolgt, um davon abzulenken dass man eigentlich nichts gegen das Töten hat, wenn es denn so im Koran legitimiert ist, so wird man Stimmen aus den islamischen Gemeinden hierzulande mit der Lupe suchen, die die "Rechtsprechung" in Saudi-Arabien geißeln und sich distanzieren. Passend dazu die Stellungnahme von Ruud Koopmans, der in einem Beitrag in der ZDF-Sendung nano meinte, daß eine Mehrzahl der Muslime religiöse Gesetze wichtiger sind, als die Gesetze des Landes in dem sie leben. Koopmans Studie erfuhr Reaktionen aus vielen Teilen der Welt, nur aus Deutschland nicht, hier würden sich weder Medien noch Politik dafür interessieren, berichtet auch blu-news.
Nun, wenigstens in Saudi-Arabien müssen sich die Muslime keine Sorgen machen, dass religiöse und Gesetze im Widerspruch mit den staatlichen stehen. Da köpft es sich doch ganz entspannt.
15. Oktober 2014
Energiepreise im Vergleich
von
Quentin Quencher
Gerade eben wurde vermeldet, dass die EEG Umlage um 0,07 Cent fällt, auf 6,14 Cent. Damit ist diese Umlage allein schon fast so hoch, wie der Strompreis in Dallas/Texas insgesamt (ca. 7 Eurocent pro KWh). Und beim Sprit sieht es nicht anders aus. Die AAA (the American Automobile Association, Inc.) vermeldet, dass der Durchschnittspreis für eine Gallone 3,18 USDoller pro Gallone beträgt. Mit Tendenz nach unten. Dies entspricht rund 67 Eurocent pro Liter Sprit.
Die Energiepreise für Endverbraucher betragen somit in den USA rund ein Viertel bis ein Drittel der Preise in Deutschland.
Die Energiepreise für Endverbraucher betragen somit in den USA rund ein Viertel bis ein Drittel der Preise in Deutschland.
3. Oktober 2014
Die Sultansüchtige
von
Quentin Quencher
Junge Frauen, manchmal halbe Kinder noch, konvertieren zum Islam und machen sich auf den Weg um echten Männern, also den Kämpfern des IS, zu Diensten zu sein. Eine Text aus Elias Canettis »Der Ohrenzeuge« könnte Erklärungen liefern:
Die Sultansüchtige leidet unter dem Verschwinden der Harems. Das waren noch Männer, die von Frauen was verstanden, die sich mit ewig derselben nicht zufriedengaben. Die trauten sich etwas zu, die hatten Feuer im Blut, die sperrten sich nicht ab für ihren Beruf, die waren nicht von ihrem Erwerbstrieb ganz besessen. Man sehe sich doch diese Herren an, die müde von ihrem Geschäft in ihre Einehe nach Hause kehren. Diese Gleichgültigkeit! Diese Langeweile! Diese erbärmliche Ruhe! Es ist als ob Frauen gar nichts wären, Köchinnen und Mütter. Jede Dienerin, jede Pflegerin könnte an ihre Stelle treten. Was Wunder, daß Frauen denaturieren und gar nicht mehr wissen, wozu sie da sind. Manche entblöden sich nicht, in die Arbeit zu gehen und selbst so zu leben wie ihre Männer: Geschäfte machen, fühllos und wichtig und kalt zu werden, abends ebenso müde nach Hause zu kommen; so auszusehen wie ein Mann, seine Hosen zu tragen, seine Sprache zu reden und sich damit zufrieden zu geben, daß sie sich gegen Männer draußen statt gegen Frauen zu Hause zu behaupten haben.