14. Juni 2020

Ein Haus wird gebaut

Baut sich je­mand ein Haus, dann gibt es im­mer, je nach Bau­fort­schritt, wich­ti­ge Ter­mi­ne und Fest­lich­kei­ten, auf de­nen dann der Freu­de über das Er­reich­te und der Vor­freu­de auf noch zu ent­ste­hen­des Aus­druck ver­lie­hen wird. Die Grund­stein­le­gung des heu­ti­gen Hau­ses Deutsch­land war das Grund­ge­setz, als Richt­fest darf die deut­sche Wie­der­ver­ei­ni­gung gel­ten. Al­le fei­er­ten, nun stand der Roh­bau, es kann an den Aus­bau ge­hen.
 
Doch der In­nen­aus­bau, das wis­sen al­le die schon mal auf dem Bau ge­ar­bei­tet ha­ben, ist aber der Bau­ab­schnitt mit den meis­ten Kon­flik­ten. Es wird ge­strit­ten, für wen das Haus über­haupt da sein soll, wer hier woh­nen darf und wer wel­che Rech­te auf wel­chen Raum hat. Die Ar­chi­tek­ten wir­ken hilf­los, die Hand­wer­ker auch, kei­ner hat ei­nen Plan. Der ei­ne murkst hier ir­gend­was rum, der an­de­re wo­an­ders, am En­de passt nichts zu­ein­an­der und al­le zof­fen sich. Dem ei­nen ist hier was im Weg, dem an­de­ren fehlt et­was, es wird im­mer un­ge­müt­li­cher im Haus. Man­che mei­nen gar, die Grund­stein­le­gung war schon falsch und wol­len das Grund­ge­setz au­ßer Kraft set­zen oder we­nigs­tens ver­än­dern.
 
 

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Ewig­kei­ten scheint es her, als wir al­le glück­lich das Richt­fest fei­er­ten, so vol­ler Stolz auf das Er­reich­te, so vol­ler Hoff­nung auf das Kom­men­de.