21. Dezember 2017
Weihnachten ja, aber ohne selbstgerechte Laberpfaffen
von
Quentin Quencher
Der Heilig Abend ist auch bei uns der Höhepunkt im Familienleben eines Jahres. Der Ablauf ist immer genau so, wie ich es als Kind erlebt habe, nur mit einem Unterschied. Als ich Kind war, war das Wohnzimmer für mich und meine Geschwister schon Tage vorher abgesperrt. Der Vater baute seine Eisenbahn dort auf, der Christbaum wurde geschmückt, all das durften wir erst nach dem Gottesdienst am Nachmittag des vierundzwanzigsten Dezember sehen. Dort führten Kinder die Weihnachtsgeschichte vor, ich war als Kind meist Mitglied des Ensembles. Heute ist es bei uns genau so, nur das Wohnzimmer ist nicht abgesperrt, und den Christbaum schmücken wir alle gemeinsam. Doch Bescherung ist noch genau so wie zuvor, also nach dem Kirchgang.
1. Dezember 2017
Schnipsel im November'17
von
Quentin Quencher
Sie können einfach nicht anders. Wenn die Grünen nicht einmal pro Woche etwas verbieten dürfen, sind sie nicht glücklich.
Spanien erinnert mich in diesen Tagen daran, welche Gefahr für die Freiheit besteht, wird dem Staat zu viel Macht gegeben.
Prof. Dr. Heinz Bude meint in einem recht informativen Vortrag, dass in den USA in den letzten zwanzig Jahren die Lebenserwartung für weiße Amerikaner mit geringer Schulbildung um drei Jahre gesunken ist, bei Frauen um fünf Jahre, und dass das auf jeden Fall ein deutliches Zeichen für eine Verschlechterung der Situation sein. Zumindest für die betroffene Bevölkerungsgruppe. Insgesamt sei die Lebenserwartung gestiegen, doch insbesondere die Menschen die ihr Einkommen aus einfachen Dienstleistungen haben, sind die großen Verlierer. Ich lass das jetzt mal so stehen.
Spanien erinnert mich in diesen Tagen daran, welche Gefahr für die Freiheit besteht, wird dem Staat zu viel Macht gegeben.
Prof. Dr. Heinz Bude meint in einem recht informativen Vortrag, dass in den USA in den letzten zwanzig Jahren die Lebenserwartung für weiße Amerikaner mit geringer Schulbildung um drei Jahre gesunken ist, bei Frauen um fünf Jahre, und dass das auf jeden Fall ein deutliches Zeichen für eine Verschlechterung der Situation sein. Zumindest für die betroffene Bevölkerungsgruppe. Insgesamt sei die Lebenserwartung gestiegen, doch insbesondere die Menschen die ihr Einkommen aus einfachen Dienstleistungen haben, sind die großen Verlierer. Ich lass das jetzt mal so stehen.
28. November 2017
Der Einwanderer als Frontier
von
Quentin Quencher
Es war kein Zufall dass ich Stuttgart landete, obwohl ich zu dieser Stadt keinerlei Bezug hatte. 1983 war das, als ich per Ausreiseantrag mit meiner damaligen Familie die DDR verlassen konnte. Zwei Freunde von mir, aus unserer Oppositionellengruppe, welche wiederum hauptsächlich aus der Jungen Gemeinde meines Jahrgangs hervorging, hatten schon vor uns die Zone verlassen und lebten hier. Allerdings war der Weg in den Südwesten nicht so selbstverständlich, die erste Option war der Niederrhein, eine nette Stadt Namens Kevelaer, auch als Wallfahrtsort bekannt, stand oben an. Eine Patentante von mir war hier zu Hause, eigentlich war sie eine Cousine meiner Mutter und in dem gleichen schlesischen Städtchen wie sie geboren. Sie hatte schon eine Wohnung für mich und meine Familie besorgt, viel besser hätte der Neubeginn eigentlich kaum sein können. Dennoch entschieden wir uns
1. November 2017
Der Erklärer
von
Quentin Quencher
Niemals geht der Erklärer ohne seinen Taschenspiegel aus dem Haus. Meist hat er auch ein Schminkköfferchen dabei. Dabei ist er gar nicht eitel, der Spiegel dient nur der Selbstvergewisserung wer er eigentlich ist. Es muss sich ständig selbst überprüfen, ob da vielleicht irgendein Fussel an ihm haften geblieben ist, irgendwas was da nicht hingehört. Kürzlich hat er sich einen Selfie-Stick zugelegt, damit geht diese Überprüfung etwas unauffälliger. Ohne Spiegel kann der Erklärer nicht sein. Niemals würde er sich morgens vor die Tür trauen, ohne sich gewissenhaft davon überzeugt zu haben, dass alle Kleider zueinander passen, die Frisur auch, ob die Rasur gründlich war.
Alle seine Kleider sind grau, nur zu ganz besonderen Anlässen traut er sich, ganz behutsam, etwas Farbiges zu tragen. Niemand soll falsche Schlüsse über den Erklärer ziehen können.
Alle seine Kleider sind grau, nur zu ganz besonderen Anlässen traut er sich, ganz behutsam, etwas Farbiges zu tragen. Niemand soll falsche Schlüsse über den Erklärer ziehen können.
31. Oktober 2017
Schnipsel im Oktober'17
von
Quentin Quencher
Ich habe als Jugendlicher in der DDR statt Karl-Marx-Stadt, immer Chemnitz gesagt, womit natürlich ein Statement verbunden war. Wird das auch bei Weihnachts- oder Wintermarkt so sein? Derjenige der bewusst den alten Namen benutzt wird erkennbar als, hmm, vielleicht als Reaktionär? Die Frage ist doch: Warum wurde der Name des Festes geändert? Es muss ja einen Grund haben, warum das Wort Weihnacht nicht mehr verwendet wird. Die Frage nach dem Warum macht klar, dass es sich keineswegs nur um eine banale Sache handelt.
„Der Consumer Report, das amerikanische Pendant zur Stiftung Warentest, rät mittlerweile vom Kauf gebrauchter Teslas wegen Qualitätsmängeln ab.“ Bin gespannt wenn die Blase „Tesla“ platzt.
„Der Consumer Report, das amerikanische Pendant zur Stiftung Warentest, rät mittlerweile vom Kauf gebrauchter Teslas wegen Qualitätsmängeln ab.“ Bin gespannt wenn die Blase „Tesla“ platzt.