Dieser Artikel ist 2011 im Science-Skeptical-Blog erschienen, doch dieser Blog ist schon seit Wochen, vielleicht Monaten, im Wartungsmodus und mir ist nicht bekannt, ob er nochmals online geht. Eine Nachfrage an den Administrator ist bis jetzt unbeantwortet geblieben. Da aber viele meiner Texte dort, über den Tag hinaus aktuell sind, werde ich nun in loser Folge die mir wichtigen hier auf Glitzerwasser veröffentlichen.
Hier ging es um Jerremy Rifkin, einem sehr beliebten Stichwortgeber im Öko-, Klima- und Nachhaltigkeitszirkus. „Angela Merkel, Emmanuel Macron oder Chinas Generalsekretär Xi Jinping, alle haben Rifkin und seinen Thesen schon Gehör verliehen“, schreibt der Focos dieser Tage. Grund genug also, sich diesen Mann einmal näher anzusehen.
20. November 2019
7. November 2019
Zeitzeugen und die historiographische Verzerrung
von
Quentin Quencher
Mir ist eine Auschwitz-Überlebende sehr schemenhaft in der Erinnerung. Ich sah sie im Fernsehen, in einer Talkrunde nach der Ausstrahlung der Serie Holocaust. Das ist nun schon Jahrzehnte her und meine Erinnerung bezieht sich hauptsächlich auf ein Gefühl, welches ich bei der Betrachtung dieser Diskussion hatte. Neben der Zeitzeugin waren vier oder fünf andere Personen zu sehen und zu hören, die hatten auch alle irgendwas mit dem Thema zu tun, doch als Untersuchungsobjekt. Wahrscheinlich handelte es sich um Historiker, Politologen, Soziologen oder engagierte Journalisten. Genau weiß ich es nur nicht mehr, was die waren, doch sie verhielten sich sehr wissend.
23. Oktober 2019
Schnipsel 2019, Zehnte Sammlung
von
Quentin Quencher
Der Jüngste wollte ein Zwergkaninchen als Haustier und vertraute diesem Wunsch seiner älteren Schwester an. „Würde ich nicht machen“, antworte sie, denn „wenn du in der Schule bist, dann schlachtet Papa das und du bekommst es zum Essen.“ Hmm, ich muss wohl an meinem Ruf arbeiten.
Wenn eine Diskussion wegen Unvereinbarkeit der persönlichen Standpunkte unmöglich wird, sollte wenigstens noch gegenseitiger Respekt und Toleranz vorhanden sein, die dann ein Zusammenleben ermöglicht. Doch der Totalitarismus und moralische Selbstüberhöhung der Klimaschützer verhindert dies.
Das Verhalten der Klimaschützer und Fridays-for-Future-Hüpfer, ihre Artikulation und Argumentation, ist von überbordender Selbstgerechtigkeit gekennzeichnet und muss daher sowohl als intellektueller als auch als charakterlicher Mangel angesehen werden.
Wenn eine Diskussion wegen Unvereinbarkeit der persönlichen Standpunkte unmöglich wird, sollte wenigstens noch gegenseitiger Respekt und Toleranz vorhanden sein, die dann ein Zusammenleben ermöglicht. Doch der Totalitarismus und moralische Selbstüberhöhung der Klimaschützer verhindert dies.
Das Verhalten der Klimaschützer und Fridays-for-Future-Hüpfer, ihre Artikulation und Argumentation, ist von überbordender Selbstgerechtigkeit gekennzeichnet und muss daher sowohl als intellektueller als auch als charakterlicher Mangel angesehen werden.
12. Oktober 2019
Die Selbstgerechtigkeit der Heuschrecken
von
Quentin Quencher
Nun färben sich die Blätter, der Herbst hält Einzug und in den Kirchen wurde schon das Erntedankfest gefeiert. In der Kirche meiner Kindheit war das immer ein wichtiger und besonderer Tag, auch meine Mutter gab dafür immer ein paar Blumen, extra schöne Äpfel oder was sonst aus dem Garten geeignet war, zur Dekoration her. Ja, sie hatte noch Hunger erlebt, in der Sowjetzone, als Kind, nach dem Krieg, nach der Vertreibung aus Schlesien. Wer dies durch gemacht hat, für den hat dieses Fest eine besondere Bedeutung.
Was wurde wohl dieses Jahr in den Kirchen gesprochen, dort wo dieses Fest noch gefeiert wird? Ich weiß es nicht, denn die Kirche ist mir längst fremd geworden, nicht mal mehr zu Weihnachten zieht es mich dahin. Manchmal morgens, wenn ich versäume schnell auf einen anderen Sender umzuschalten, dann höre ich im Autoradio irgendwelche Kirchenleute eine Morgenandacht sprechen, ein „Wort zum Tag“ oder wie immer sie es nennen. Regelmäßig bringen mich diese Reden in Rage, kürzlich besonders und ich wollte fast nicht glauben, was da ein Geistlicher durch den Äther schickte.
Was wurde wohl dieses Jahr in den Kirchen gesprochen, dort wo dieses Fest noch gefeiert wird? Ich weiß es nicht, denn die Kirche ist mir längst fremd geworden, nicht mal mehr zu Weihnachten zieht es mich dahin. Manchmal morgens, wenn ich versäume schnell auf einen anderen Sender umzuschalten, dann höre ich im Autoradio irgendwelche Kirchenleute eine Morgenandacht sprechen, ein „Wort zum Tag“ oder wie immer sie es nennen. Regelmäßig bringen mich diese Reden in Rage, kürzlich besonders und ich wollte fast nicht glauben, was da ein Geistlicher durch den Äther schickte.